Der 8. Sächsische Stiftungstag findet am 7. November 2010 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden statt. Für uns ein guter Anlass zu fragen, welche Dresdner Stiftungen Wissenschaft und Innovationen fördern.
Die TU Dresden Stiftung wurde im Jahr 2000 gegründet, sie tritt öffentlich jedoch nicht in Erscheinung. Eine Pressemitteilung anlässlich der Gründung informiert über die Zwecke der Stiftung.
Das Universitätsarchiv bietet online eine Veröffentlichung der Fördergesellschaft der TUD von 1998 Förderer und Stifter in Geschichte und Gegenwart (PDF), in der “seit 1990/91 wirksame Stiftungen, Spenden, Schenkungen, Preise und Stipendien” aufgeführt wurden. Dazu gehören z.B.: Otto-Hänsel-Stiftung und Teekanne-Stiftung (beide auf dem Gebiet der Verarbeitungsmaschinen/ Verarbeitungstechnik), Heinz-Schepitz-Stiftung, Spangenberg-Stiftung, Stiftung Mollier-Haus, Prof.-Kurt-Schwabe-Stiftung, …
Die Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank fördert Projekte auch in den Bereichen Bildung und Wissenschaft.
Die Stiftu
ng Dresdner Seniorenakademie Wissenschaft und Kunst und die Studentenstiftung Dresden arbeiten unter dem Dach der Bürgerstiftung Dresden. Beide Stiftungen fördern Studium und Lehre für Senioren bzw. StudententInnen und PromotionsstudentInnen – Forschung & Entwicklung also nur indirekt. Beide Stiftungen sammeln Zustiftungen, um ihren Stiftungsgrundstock zu vergrößern, aus denen Erträge für Förderprojekte erzielt werden.
Die Stiftung zur Förderung der Wissenschaftlichen Schule Zunker-Busch-Luckner wurde nach eigenen Angaben als erste Umweltstiftung in den neuen Bundesländern begründet. Zweck der Stiftung ist es, Forschung und Bildung zum Umweltgut Grundwasser zu fördern. Er wird durch die Stiftung des Dresdner Grundwasserforschungspreises, durch Förderstudienplätzen, durch die Vergabe von Dissertations- und Habilitationsstipendien und Auslandsstipendien erfüllt.
Die Rudolph-Lüning-Stiftung fördert “junge Leute, die sich der Biotechnologie verschrieben haben, sowie hervorragende wissenschaftliche Projekte” und wurde 2006 von Rudolph Lüning errichtet, einem Radeberger Unternehmer, der erfolgreich Dialysatoren entwickelt und herrstellt. Ein Bericht über das Stiftungsgeschäft bietet weitere Infos über die Hintergründe.
Die Stiftung Deutsches Hygiene-Museum ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Dresden. Ihr gemeinnütziger Zweck ist die Förderung von Wissenschaft, Bildung und Kultur. Sie erhält zu gleichen Teilen jährliche Kostenbeiträge des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden. Darüber hinaus erhält die Stiftung in begrenztem Umfang Zuwendungen von Unternehmen und Stiftungen.
Wer kennt weitere Beispiele?
Das Stiftungsverzeichnis der Landesdirektion Dresden dürfte dafür eine gute Quelle sein… Die Liste sächsischer Stiftungen in der Wikipedia ist noch sehr kurz.
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[Nachträge vom 2. Oktober 2010]
Zweck der Robert-Luther-Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Optoelektronik und Photonik an der Fachrichtung Physik der TU Dresden.
Die Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt hat sich zum Ziel gesetzt, wissenschaftliche Arbeiten sowie die Würdigung überragender landschaftspflegerischer Leistungen auf dem Gebiet Steine-Erden-Bergbau und Umweltschutz zu fördern.
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