Archiv für die Kategorie ‘Sachsen’
E-Wolf e1 – Elektroauto mit Formelfeeling – Leichtbau aus Dresden
Donnerstag, 04. November 2010X mal 100.000 Euro für Stipendien, Forschung und Entwicklung in Dresden
Samstag, 09. Oktober 2010In Ostdeutschland gibt es keine großen Konzernzentralen und Hauptgeschäftstellen, die vor Ort Entwicklungsabteilungen aufbauen und nahe Hochschulen mit Forschungsaufträgen betrauen, lautet ein wichtiges Argument, wenn es um die Erklärung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Ostdeutschlands geht.
Dieses Argument gilt auch für Dresden, auch wenn hier eine vergleichsweise hohe Wirtschaftsdynamik verzeichnet wird. (Im Übrigen kommt die Kreativwirtschaft zum gleichen Befund, da Konzernzentralen ihre Marketingbudgets eher am Stammsitz vergeben, als in die Provinz…)
Was tun?
Wir sollten Menschen für Dresden begeistern, die hier ein paar Jahre Neues probieren und aufbauen – Köpfe, die Projekte starten, Kooperationen eingehen, die sie und andere beschäftigen. Vielleicht verlassen sie die Stadt dann wieder und ziehen weiter. Kontakte, von denen eine Stadt profitiert, bleiben aber mit großer Wahrscheinlichkeit bestehen.
Die Dresdner Hochschulen bräuchten dafür z.B. noch mehr Juniorprofessuren. Junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen am Anfang ihres professoralen Forscherdaseins, die – das wäre Teil des Kalküls – nach drei bis sechs Jahren bestrebt sind an anderen Hochschulen auf reguläre Professuren berufen zu werden.
Oder Stipendien: Mit dem Aufbau des Nationalen Stipendienprogramms bzw. des sogenannten Deutschlandstipendiums verdoppelt die Bundesregierung die von den Hochschulen ab 2011 von privaten Spendern und Institutionen eingeworbene Stipendien. Zusätzliche Stipendien werden dann zum Werbeargument für Dresden als Studien-, Lebens oder Arbeitsort (im Falle von Doktoranden).
Woher kann das dafür benötigte Geld kommen? Der Freistaat wird in Zukunft eher Professorenstellen abbauen als zusätzliche zu schaffen. Und Stipendien sollen – so der Plan der Bundesregierung – noch häufiger von Industrie und Wirtschaft kofinanziert werden.
Bis es in Dresden wieder eine blühende Stiftungslandschaft gibt, die in der Lage ist massiv in Wissenschaft und Bildung zu investieren, ist noch mehr Zeit notwendig. Doch wir sollten jetzt anfangen diese Stiftungen zu erfinden, damit sie wachsen können.
Mit ca. 100.000 Euro lässt sich eine Juniorprofessur ein Jahr lang grundfinanzieren. Oder das Stiftungskapital für ein jährliches Stipendium, das neue Talente nach Dresden lockt und hier bindet.
Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer
Dienstag, 05. Oktober 2010
Anknüpfend an den vorherigen Beitrag:
Im Oktober 2000 errichtete die Stadt Leipzig die “Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer” mit dem Auftrag, die allgemeinen Rahmenbedingungen für Innovation und technologische Entwicklung in Leipzig zu verbessern. Dafür wurde die Leipziger Stiftung mit einem Grundstockvermögen von 25.500.000 ausgestattet.
Das Kapital stammt aus dem Verkauf von Anteilen der Stadtwerke Leipzig GmbH.
Was bedeutet das für Dresden? Mit 25.000.000 Euro von der Stadt ist bisher nicht zu rechnen – wir müssen wohl zusammenlegen.
1. Mitteldeutscher Innovationstag: Patente und Visionen
Dienstag, 07. September 2010Energiequellen von Morgen sind Thema des 1. Mitteldeutschen Innovationstags am Donnerstag, den 16. September 2010 um 10.00 Uhr in Dresden, um Ihnen neue Technologien mit großem Potenzial vorzustellen. Veranstalter: Mitteldeutsche Patentverwertungsgesellschaften
Veranstaltungsort: DREWAG TREFT im WTC Dresden, Ammonstraße 74, 01067 Dresden
Wir müssen die Tore für ausländische Spitzenkräfte weit öffnen
Samstag, 07. August 2010In der Sächsischen Zeitung vom 4. August 2010:
Der Chef des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf, Professor Dr. Roland Sauerbrey, verlangt neue Regeln für die Zuwanderung nach Deutschland und erklärt, wie sich die Gesellschaft auf den Zuzug von Ausländern einstellen muss.
Microblogging & Digitale Fabrik bei IREKO an der TU Chemnitz
Mittwoch, 23. Dezember 2009
An der TU Chemnitz startet gerade das achtköpfige Projekt IREKO – Nachhaltige Realisierung von Innovation im regionalen Arbeitskontext – gefördert vom Europäischen Sozialfonds.
Themenschwerpunkte: unternehmensinternes Microblogging, Digitale Fabrik, Innovationsfähigkeit, Transferprozesse, …

