Sommerschulen / Summer Schools in Dresden

11. Oktober 2010

Sommerschulen bieten die Chance junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Forschungsthemen und den eigenen Standort bzw. die eigene Hochschule zu begeistern.  Manch eine/r kommt danach wieder und bleibt dann länger!

Hier entsteht eine Liste der Sommerschulen, die in Dresden stattfinden. Bitte ergänzen Sie mit einem Kommentar!

  1. Die Dresdner Sommerschule Mikroelektronik startete 2003 und wird seit 2008 als Dresden Microelectronics Academy veranstaltet.
  2. DRESDEN SUMMER INTERNATIONAL ACADEMY FOR THE ARTS der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden fand erstmals vom 14. bis 21. August 2010 statt und soll nun jährlich stattfinden.
  3. Die Summer School on Robotics wird vom Institut für Automatisierungstechnik der TU Dresden veranstaltet.
  4. Die Reasoning Web 2010 Summer School fand bereits zum sechsten Mal an der TUD statt.
  5. Ballet Summer School Dresden
  6. SUMMER SCHOOL on HUMAN OLFACTION (2009, 2005)
  7. Summer School on Space Biology and Medicine der Professur für Raumfahrtsysteme / Raumfahrtnutzung der TU Dresden
  8. Die 14. Internationalen Dresdner Sommerakademie für Bildende Kunst findet vom 24.07. bis 05.08.2011 statt.
  9. Dresdner Sommerschule für Kartographie
  10. Die internationale Sommerakademie Ökologische Tierzucht und Ökologische Tierhaltung findet jährlich in Dresden statt.
  11. International Center for Computational Logic Summer School
  12. International Spring / Summer Courses in Dresden (TUDIAS)

Der DAAD bietet auf seinen Seiten ein Suchformular für Sommerkurse in Deutschland. Derzeit sind dort für 2011 erst zwei zu finden!

Zurückliegende Sommerschulen, die in Dresden zu Gast waren:

X mal 100.000 Euro für Stipendien, Forschung und Entwicklung in Dresden

09. Oktober 2010

In Ostdeutschland gibt es keine großen Konzernzentralen und Hauptgeschäftstellen, die vor Ort Entwicklungsabteilungen aufbauen und nahe Hochschulen mit Forschungsaufträgen betrauen, lautet ein wichtiges Argument, wenn es um die Erklärung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Ostdeutschlands geht.

Dieses Argument gilt auch für Dresden, auch wenn hier eine vergleichsweise hohe Wirtschaftsdynamik verzeichnet wird. (Im Übrigen kommt die Kreativwirtschaft zum gleichen Befund, da Konzernzentralen ihre Marketingbudgets eher am Stammsitz vergeben, als in die Provinz…)

Was tun?

Wir sollten Menschen für Dresden begeistern, die hier ein paar Jahre Neues probieren und aufbauen – Köpfe, die Projekte starten, Kooperationen eingehen, die sie und andere beschäftigen. Vielleicht verlassen sie die Stadt dann wieder und ziehen weiter. Kontakte, von denen eine Stadt profitiert, bleiben aber mit großer Wahrscheinlichkeit bestehen.

Die Dresdner Hochschulen bräuchten dafür z.B. noch mehr Juniorprofessuren. Junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen am Anfang ihres professoralen Forscherdaseins, die – das wäre Teil des Kalküls – nach drei bis sechs Jahren bestrebt sind an anderen Hochschulen auf reguläre Professuren berufen zu werden.

Oder Stipendien: Mit dem Aufbau des Nationalen Stipendienprogramms bzw. des sogenannten Deutschlandstipendiums verdoppelt die Bundesregierung die von den Hochschulen ab 2011 von privaten Spendern und Institutionen eingeworbene Stipendien. Zusätzliche Stipendien werden dann zum Werbeargument für Dresden als Studien-, Lebens oder Arbeitsort (im Falle von Doktoranden).

Woher kann das dafür benötigte Geld kommen? Der Freistaat wird in Zukunft eher Professorenstellen abbauen als zusätzliche zu schaffen. Und Stipendien sollen – so der Plan der Bundesregierung – noch häufiger von Industrie und Wirtschaft kofinanziert werden.

Bis es in Dresden wieder eine blühende Stiftungslandschaft gibt, die in der Lage ist massiv in Wissenschaft und Bildung zu investieren, ist noch mehr Zeit notwendig. Doch wir sollten jetzt anfangen diese Stiftungen zu erfinden, damit sie wachsen können.

Mit ca. 100.000 Euro lässt sich eine Juniorprofessur ein Jahr lang grundfinanzieren. Oder das Stiftungskapital für ein jährliches Stipendium, das neue Talente nach Dresden lockt und hier bindet.

Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer

05. Oktober 2010

Anknüpfend an den vorherigen Beitrag:

Im Oktober 2000 errichtete die Stadt Leipzig die “Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer” mit dem Auftrag, die allgemeinen Rahmenbedingungen für Innovation und technologische Entwicklung in Leipzig zu verbessern. Dafür wurde die Leipziger Stiftung mit einem Grundstockvermögen von 25.500.000 ausgestattet.

Das Kapital stammt aus dem Verkauf von Anteilen der Stadtwerke Leipzig GmbH.

Was bedeutet das für Dresden? Mit 25.000.000 Euro von der Stadt ist bisher nicht zu rechnen – wir müssen wohl zusammenlegen.

Welche Dresdner Stiftungen fördern Wissenschaft und Innovationen?

01. Oktober 2010

Der 8. Sächsische Stiftungstag findet am 7. November 2010 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden statt. Für uns ein guter Anlass zu fragen, welche Dresdner Stiftungen Wissenschaft und Innovationen fördern.

Die TU Dresden Stiftung wurde im Jahr 2000 gegründet, sie tritt öffentlich jedoch nicht in Erscheinung. Eine Pressemitteilung anlässlich der Gründung informiert über die Zwecke der Stiftung.

Das Universitätsarchiv bietet online eine Veröffentlichung der Fördergesellschaft der TUD von 1998 Förderer und Stifter in Geschichte und Gegenwart (PDF), in der “seit 1990/91 wirksame Stiftungen, Spenden, Schenkungen, Preise und Stipendien” aufgeführt wurden. Dazu gehören z.B.: Otto-Hänsel-Stiftung und Teekanne-Stiftung (beide auf dem Gebiet der Verarbeitungsmaschinen/ Verarbeitungstechnik), Heinz-Schepitz-Stiftung, Spangenberg-Stiftung, Stiftung Mollier-Haus, Prof.-Kurt-Schwabe-Stiftung, …

Die Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank fördert Projekte auch in den Bereichen Bildung und Wissenschaft.

Die Stiftung Dresdner Seniorenakademie Wissenschaft und Kunst und die Studentenstiftung Dresden arbeiten unter dem Dach der Bürgerstiftung Dresden. Beide Stiftungen fördern Studium und Lehre für Senioren bzw. StudententInnen und PromotionsstudentInnen – Forschung & Entwicklung also nur indirekt. Beide Stiftungen sammeln Zustiftungen, um ihren Stiftungsgrundstock  zu vergrößern, aus denen Erträge für Förderprojekte erzielt werden.

Die Stiftung zur Förderung der Wissenschaftlichen Schule Zunker-Busch-Luckner wurde nach eigenen Angaben als erste Umweltstiftung in den neuen Bundesländern begründet. Zweck der Stiftung ist es, Forschung und Bildung zum Umweltgut Grundwasser zu fördern. Er wird durch die Stiftung des Dresdner Grundwasserforschungspreises, durch Förderstudienplätzen, durch die Vergabe von Dissertations- und Habilitationsstipendien und Auslandsstipendien erfüllt.

Die Rudolph-Lüning-Stiftung fördert “junge Leute, die sich der Biotechnologie verschrieben haben, sowie hervorragende wissenschaftliche Projekte” und wurde 2006 von Rudolph Lüning errichtet, einem Radeberger Unternehmer, der erfolgreich Dialysatoren entwickelt und herrstellt. Ein Bericht über das Stiftungsgeschäft bietet weitere Infos über die Hintergründe.

Die Stiftung Deutsches Hygiene-Museum ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Dresden. Ihr gemeinnütziger Zweck ist die Förderung von Wissenschaft, Bildung und Kultur. Sie erhält zu gleichen Teilen jährliche Kostenbeiträge des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden. Darüber hinaus erhält die Stiftung in begrenztem Umfang Zuwendungen von Unternehmen und Stiftungen.

Wer kennt weitere Beispiele?

Das Stiftungsverzeichnis der Landesdirektion Dresden dürfte dafür eine gute Quelle sein… Die Liste sächsischer Stiftungen in der Wikipedia ist noch sehr kurz.

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[Nachträge vom 2. Oktober 2010]

Zweck der Robert-Luther-Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Optoelektronik und Photonik an der Fachrichtung Physik der TU Dresden.

Die Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt hat sich zum Ziel gesetzt, wissenschaftliche Arbeiten sowie die Würdigung überragender landschaftspflegerischer Leistungen auf dem Gebiet Steine-Erden-Bergbau und Umweltschutz zu fördern.

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Dresden exists blogt und hat eine neue Webseite

30. September 2010

Alles neu – macht der … September: Dresden exists startet nun auch ein Weblog. Viel Erfolg weiterhin!

1. Mitteldeutscher Innovationstag: Patente und Visionen

07. September 2010

Energiequellen von Morgen sind Thema des 1. Mitteldeutschen Innovationstags am Donnerstag, den 16. September 2010 um 10.00 Uhr in Dresden, um Ihnen neue Technologien mit großem Potenzial vorzustellen. Veranstalter: Mitteldeutsche Patentverwertungsgesellschaften

Veranstaltungsort: DREWAG TREFT im WTC Dresden, Ammonstraße 74, 01067 Dresden

Wir müssen die Tore für ausländische Spitzenkräfte weit öffnen

07. August 2010

In der Sächsischen Zeitung vom 4. August 2010:

Der Chef des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf, Professor Dr. Roland Sauerbrey, verlangt neue Regeln für die Zuwanderung nach Deutschland und erklärt, wie sich die Gesellschaft auf den Zuzug von Ausländern einstellen muss.

CO2-Navigator der TU Dresden für kleine und mittelgroße Unternehmen

20. Juli 2010

Am Lehrstuhl für Betriebliche Umweltökonomie der TU Dresden wurde ein CO2-Navigator für energieintensive kleine und mittelgroße Unternehmen entwickelt.

Die Software CO2-Navigator wendet den Realoptionsansatz und den Risikomanagementprozess auf den unternehmerischen Umgang mit dem Klimawandel an. Sie richtet sich in erster Linie an emissionsintensive, kleine und mittlere Unternehmen ist jedoch auch in größeren Unternehmen anwendbar.

Filme des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf

18. Juni 2010

Das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf bietet auf der eigenen Webseite und auf youtube anschauliche Kurzfilm über die Themen und Großforschungsgeräte, die dort zum Einsatz kommen. Sehenswert!

Komplett komplex folgt auf Labortagebuch

14. Juni 2010

Das Labortagebuch von Marcus Anhäuser aus dem Max-Planck- Institut für Zellebiologie und Genitig in Dresden ist schon wieder “eine Weile vorbei”.

Nun startet die Wissenschaftsjournalistin Sabine Sütterlin mit Komplett komplex ein neues Blog mit (Zitat) Feldstudien in den drei Max-Planck-Instituten in Dresden, wo Forscher komplexe Systeme, molekulare Vorgänge in Zellen und festen Stoffen erkunden.