Die Dresdner QPOINT Composite GmbH ist eine Ausgründung aus dem Leibniz Institut für Polymerforschung in Dresden und gewann 2009 den 2. Preis im Businessplanwettbewerb futureSAX in der Kategorie "Gründen". Das Unternehmen integriert mit neuartigen Kohlenstofffaser-Heizstrukturen textile Heizgewebe in Faserverbundstoffe. Damit wird es möglich Faserverbunde lokal angepasst zu erwärmen.
So können Formwerkzeuge aus Faserbundstoff für die Herstellung von Faserverbundstoffen entwickelt werden. Die aktiv beheizbaren Formen sind leichter als bisherige Metallformen und der Energieverbrauch gegenüber der Erwärmung in Industrieöfen sinkt drastisch. Durch die Anordnung der Heizstruktur ist die Flächenheizleistung individuell einstellbar. Die textilen Materialen ermöglichen außerdem die Herstellung beliebiger geometrischer Formen.
Weitere Vorteile: Wärmespannungen werden vermieden, da Form und Formteil aus dem gleichen Material bestehen. Durch die direkte Erwärmung des dicht unter der Oberfläche liegenden Heizgewebes ergeben sich kurze Aufheiz- und Abkühlzeiten. Und: Die Integration der Heizstrukturen in Faserverbundstoffe erlaubt neue Funktionen, etwa in Form beheizbarer Flugzeugflügel als Schutz vor Vereisung.
Quelle: qpoint composit gmbH