Der Axolotl, ein Schwanzlurch, hat sich die Fähigkeit bewahrt, verlorene Körperteile und innere Organe wie z. B. das Rückenmark zu regenerieren. Wissenschaftler am CRTD versuchen die Mechanismen zu verstehen, die es diesem Schwanzlurch erlauben, Nervenbahnen nach Verletzungen neu zu bilden. Gewonnene Erkenntnisse könnten zu neuen regenerativen Therapien z. B. bei Querschnittslähmung führen. Das Bild zeigt einen Gewebeschnitt durch einen sich regenerierenden Schwanz. In der Mitte kann man das sich bildende Rückenmark als runde Struktur erkennen. Die Zellkerne sind in Blau dargestellt. Das Strukturprotein Aktin ist rot markiert und das Cadherin Protein (grün) sorgt für Stabilisierung von Zell-Zell-Kontakten.
Dieses und weitere Forschungsbilder des DFG-Forschungszentrums für Regenerative Therapien Dresden werden unter dem Titel "Science is beautiful" ab August im Verein "Aktives Leben e.V." in Dresden-Johannstadt ausgestellt.
Quelle: CRTD, Katrin Bergmann
Dr. Karen Echeverri, CRTD, Group: Cellular and Molecular Mechanisms of Regeneration
Infos zur Ausstellung "Science is beautiful": Katrin Bergmann, 0351-463-40347