Welche "weichen" bzw. immateriellen Innovationsressourcen schlummern unbeachtet in den Unternehmen? Wie können diese Ressourcen organisationsweit erkannt, bewertet und gezielt entfaltet werden? Wie können Lernbarrieren und Veränderungsresistenzen erkannt und aufgelöst werden? Wie kann in alle Organisationsprozesse ein Reflexionsvermögen eingebaut werden, welches dynamische Veränderung bewirkt, ohne sinnvolle Routinen zu verunsichern?
Diesen Fragen widmet sich das Forschungsprojekt "Innovationsfähigkeit durch Institutionelle Reflexivität". Ziel ist es, ein theoretisch fundiertes und in ersten Schritten praktisch erprobtes Konzept zu entwickeln, wie Organisationen aus allen Bereichen (auch Non-Profit Organisationen) ihre Innovationsfähigkeit entdecken und entfalten können.
Das Projekt "Innovationsfähigkeit durch institutionelle Reflexivität" wird durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfond gefördert. Mit dem Förderschwerpunkt "Innovationsstrategien jenseits traditionellen Managements" sollen "weiche" Faktoren im Innovationsprozess durch die systematische Verknüpfung von Personal-, Organisations- und Kompetenzentwicklung gestärkt werden und so die Innovationsfähigkeit von Organisationen verbessert werden.
Quelle: Professur für BWL, insb. Organisation an der TU Dresden
Prof. Frank Schirmer, Professur für BWL, insb. Organisation, TU Dresden, Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Tel. 0351-463-36020
Foto: Daniel Knödler